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Hochleistungsspeicherkarte im Test - Seite 1
Kingston Ultimate CF 266x 4GB
by EraZoR - 29.08.2007

Antec Fusion

In den letzten Jahren hat sich der Flashbaustein als Speichertechnologie für Daten vor allem in der Multimediaindustrie nicht nur behauptet, sondern beinahe sämtliche Alternativen vom Markt gepustet. Sogar die Speicherriesen in Computern, die Harddrives werden nun bald abgelöst. Dementsprechend fortentwickelt muss die Flashspeichertechnologie schon jetzt sein. Vor allem in Fotokameras wurde früh auf diese Speicherart gesetzt, wenn auch in verschiedenen Formaten und Größen. In der Profi-Fotografie hat sich nicht zuletzt wegen der Griffigkeit der Compact Flash Standard durchgesetzt. Hier finden wir besonders schnelle und speicherstarke Vertreter, die bis zu mehreren Gigabyte Daten fassen können.
Wir werden heute einen solchen 4 Gigabyte großen Speicherbaustein der neusten Generation von Kingston näher beleuchten und hinterfragen, wie sich der enorme Fortschritt der letzten Jahre bemerkbar macht.

Lieferumfang & Technische Daten



Vielen Dank an Kingston Technology für die unkomplizierte Bereitstellung des Testexemplars.

Lieferumfang

  • 1x Kingston 266x 4GB ultimate Compact Flash Memory Card
  • 1x Faltblatt für Garantie, Installationsanleitung, "Media Recover" Download

Allgemeine technische Daten

  • Kapazität: 4 GB
  • Maße: 36,4 mm x 42,8 mm x 3,3 mm (CF Typ I)
  • Geschwindigkeit: 45 MB/s Lesen, 40 MB/s Schreiben
  • Datenrettung: Download der Wiederherstellungssoftware von MediaRECOVER für Windows und Mac
  • Betriebstemperatur: 0 °C bis 60 °C
  • Lagertemperatur: -20 °C bis 85 °C
  • Erfüllt die technische Spezifikation der CompactFlash Association
  • Autosleep-Modus für eine lange Akkulebensdauer
  • Lebenslange Garantie (in Dt. 10 Jahre)
                   

Karte in VerpackungRückseite der Verpackung

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Äußeres

Äußerlich macht die Kingston Compact Flash Karte natürlich nicht sonderlich viel her. Den Speicher zieren auf der Vorderseite eine schön anzuschauende Grafik und die Bezeichnung des Produktes. Die Grafik wurde einem Blütenblatt in Nahaufnahme nachempfunden, was auf die Verwendung des Speichers in einer Fotokamera verweist. Ein in glitzernder Farbe aufgebrachter Pfeil gibt die Richtung an, in welcher die Karte in den Speicherleser, bzw. die Kamera eingesetzt werden muss.
Auf der Rückseite gibt es ein beschriftbares Feld zur eindeutigen Identifizierung auch unter vielen Karten und einige technische Angaben. So erfahren wir hier, dass die Karte CF-konform mit 3,3 und 5 Volt betrieben wird und in Taiwan zusammengebaut wurde. Außerdem gibt es Produktübliche Copyright-Hinweise und einige Identifikationsnummern ebenso wie ein CE-Prüfzeichen welches die Einhaltung von Europäischen Richtlinien attestiert.
Die Verarbeitung der Karte lässt keinerlei Wünsche offen, Grat sucht man ebenso wie Ungenauigkeiten in der Fertigung absolut vergebens. Dementsprechend leichtgängig lässt sich die Karte auch in eine Kamera einsetzen und auch wieder entnehmen. Der Beanspruchung in ausgiebigen Fotosafaris steht so nichts im Wege.
Das Gewicht verzeichnet keinen wahrnehmbaren Unterschied im Vergleich zu anderen Compact Flash Karten, obwohl die Speicherkapazität bis zu 32-mal größer ist.

Die Kingston KarteDie Kingston Karte RückseiteDie Kingston Karte Gute Verarbeitung

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Technologie und Besonderheiten

Die Kingston Karte in Nahaufnahme

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In den vergangenen Jahren seit Flash Speichergeräte nicht zuletzt wegen der immer erschwinglicher werdenden digitalen Fotografie populär geworden sind, hat sich der Nachfrage entsprechend sehr viel in dieser Sparte getan. Nicht nur die maximale Datenkapazität hat sich seit der ersten Markteinführung durch die CompactFlash Association 1994 in astronomischen Größen vervielfacht, auch der Datendurchsatz musste allein wegen praktikablen Gründen stark erhöht werden. Denn wer möchte schon mehrere Minuten warten, bis die digitale Bilderserie auf den heimischen PC geladen ist? Auch die Anforderungen an solche Speicherkarten sind rasant angestiegen, während 1994 erst die Anfänge der digitalen Fotografie gelegt wurden, gibt es heute Boliden mit bis zu 21 Megapixeln, welche einen unglaublich hohen Datendurchsatz bezüglich des Speichermediums benötigen, um überhaupt noch in der Praxis eingesetzt werden zu können.
Die Compact Flash Karte von Kingston gibt an, eine 266-fache Geschwindigkeit zu erzielen, wobei 1-fach laut der Verpackung eine Datentransferrate von 150 KB/s bedeutet. Dementsprechend sollte ein Datendurchsatz von ca. 40MB erreicht werden, wie es auch in den technischen Daten angegeben wird. Damit siedelt sie sich in der gleichen hohen Liga an, wie es die Marktführer mit ihren momentan hoch gelobten Spitzenprodukten tun. Solch eine enorme Transferrate wird in einer Consumer-Kamera zumindest momentan nicht erreicht, bei durchschnittlich 3 Bildern in der Sekunde mit ca. 5MB Größe wird die Karte nicht ausgereizt. Sehr wohl jedoch beim Herunterladen der Bilder. Eine volle 4GB Karte sollte (in den Augen des Anwenders) ebenso flink geleert sein wie eine mit weitaus weniger Speicherkapazität, was nur durch einen enormen Leistungszuwachs möglich ist. Kingston verspricht mit seiner "Ultimate" Serie, diesen Anforderungen gewachsen zu sein, was wir im nächsten Kapitel natürlich ausführlich untersuchen werden.
Weiterhin hat diese Karte eine eingebaute Stromsparfunktion, mit welcher sie sich bei Nichtbenutzung selbst in einen Schlafmodus schickt und so den Akku der Kamera schont. Eine merklich unterschiedliche Reaktionszeit gibt es dennoch nicht, die Karte ist immer sofort ansprechbar.
Als kleines Extra wurde dieser Karte eine Software zur Seite gestellt, welche versehentlich gelöschte oder durch einen Fehler verlorene Dateien sowohl auf Windows- als auch auf Mac OS X-Basis wiederherstellt. Dennoch raten wir dazu, es nicht wirklich darauf ankommen zu lassen.

Leistungsvergleich und Benchmark

Um die Kingston "Ultimate" Karte mit anderen Modellen vergleichen zu können, haben wir alle uns verfügbaren Speicher mit den gleichen Messmethoden gequält. Diese umfassen einen Benchmark mit dem Speicheranalysetool HDTune und einige verschiedene Lese- und Schreibetests. Diese werden wir im Folgenden auswerten.

Die SanDisk Ultra II Karte Die SanDisk Karte Die Jenoptik Karte

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Gegen die Kingston angetreten sind in diesem Review die in der Tabelle vorgestellten Karten. Bewusst haben wir zu verschieden alten Speichermedien gegriffen, um die Entwicklung auf dem Markt zu demonstrieren. Neben der stetig wachsenden Speicherkapazität hat auch die Datentransfer- und Reaktionsgeschwindigkeit enorm zugelegt.

Kingston ultimate 266x SanDisk ultra II SanDisk Compact Flash Jenoptik CF
Größe (aufgedruckt)
4 GB
512 MB
256 MB
128 MB
Größe (Windows)
3,78 GB
487 MB
243 MB
121 MB
Baujahr
2007
2005
2004
2002

Zunächst wurde eine 57,8MB große Datei auf die jeweils frisch formatierten Speicherbausteine geladen und anschließend wieder herunterkopiert. Hier machte sich, wie man an der Tabelle sehr schön erkennen kann, das Produkt von Kingston extrem gut und setzte sich souverän vom Rest der Gruppe ab. Weit abgeschlagen ist, wie es auch zu erwarten war, die veraltete Karte von Jenoptik. Kingston schafft einen 9-fach höheren Datendurchsatz als der Gruppenschwächste.

Kingston ultimate 266x SanDisk ultra II SanDisk Compact Flash Jenoptik CF
Upload (sec)
4,5
6,1
20,2
40,9
Download (sec)
3,3
5,1
5,2
15,8
Upload (MB/s)
12,8
9,5
2,8
1,4
Download (MB/s)
17,5
11,3
11,1
3,65

Als nächstes stand der Belastungstest mit HDTune auf dem Plan. Hier wurden die Transferraten sehr genau ausgewertet und wie zu erwarten war, zog auch hier die Karte von Kingston dem Feld davon. Überrascht zeigten wir uns, dass die alte SanDisk Karte mit dem neueren Modell des gleichen Fabrikanten gleichziehen konnte und diese sogar überholte. Dennoch reichte die Leistung nicht an den Spitzenreiter heran.

HD Tune Test Jenoptik HD Tune Test Kingston HD Tune Test SanDisk HD Tune Test SanDisk Ultra II

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Pro & Contra

Pro

Contra

  • Hohe Datentransferrate
  • Exzellente Verarbeitung
  • Erschwinglich
  • Hohe Speicherkapazität
  • Recovery Programm zum Download
  • nichts
Fazit und Bewertung

Wenn man die Benchmarks betrachtet und erkennt, dass die Kingston "Ultimate" 266x Compact Flash Karte einen so deutlichen Leistungszuwachs im Vergleich mit anderen Karten zieht, wird einem schnell klar, dass die Flashspeichertechnologie auf dem Vormarsch ist. Die kleinen Speicherriesen werden immer flinker und geräumiger und sogar erschwinglich. So kostet die hier getestete Karte ab ca. 90EUR und ist wirklich ihr Geld wert. Sie ist exzellent verarbeitet und bietet eine Leistung, die sich keinesfalls verstecken muss, sondern Maßstäbe setzt. Wer auf der Suche nach einem erschwinglichen Speichermedium für seine Fotokamera mit Compact-Flash Schacht ist, braucht nicht weiter zu suchen, er hat sie soeben gefunden. Deshalb verleihen wir der "Compact Flash Ultimate 266x" von Kingston einen Modding-Station Gold Award!


Gold-Award
Bezeichnung: CompactFlash Ultimate 266X
Hersteller: Kingston
Verfügbarkeit: ab sofort
Größe (BxLxT): 36,4 mm x 42,8 mm x 3,3 mm
Preis : ab 90,- EUR (29.08.2007)