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Ganz offensichtlich handelt es sich beim Antec Fusion Gehäuse aus der Lifestyle Serie um einen Schönling, der das Wohnzimmer sein zu Hause nennt. Das Design schreit geradezu danach, das formschöne Behältnis neben einen Fernseher oder Soundanlage zu platzieren. Die schicke Aluminiumfront und der bei Hifi Anlagen bekannte Lautstärkeregler unterstreichen dies. Ohne Zweifel berechtigt trägt dieses Gehäuse deshalb die Bezeichnung "Home Theatre Personal Computer", denn es dient als multimediale Erweiterung des Wohnzimmers oder hauseigenen Filmraums.
Nicht zuletzt die Ausmaße erlauben, das Fusion Gehäuse in für Hifi Geräte konzipierte Regale oder Schränke unterzubringen, silberne und runde Standfüße tragen ebenfalls ihren Teil zum Look&Feel des HTPC's bei. Beim ersten Blick auf das Gerät kann deshalb kein Unterschied zu anderen Hifi Bausteinen festgestellt werden, erst der zweite Blick lenkt die Augen auf die Multimediaanschlüsse und die Erkenntnis, dass man vor einem Computer steht, lässt so manchen Betrachter stutzen.
Vor allem die aus einer 5mm starken Aluminium Platte bestehende Front des Fusions stellt die meisten Designelemente, welche zum Hifi-Look führen, denn meist ist nur die Front des Gehäuses zu sehen, sobald es in einem Hifi-Rack oder einem Schrank verschwindet.
Der Powerknopf ist ringbeleuchtet und erstrahlt wie auch die HDD-Anzeige in weißem LED Licht, während die Taster zum Einschalten und Reset des Computers in die Front eingelassen sind. Die Oberflächen dieser Druckknöpfe sind, wie auch der Lautstärkedrehregler gedreht, das heißt dass eine schneckenartige Rille, wie sie auch bei Schallplatten zu finden ist, das Antlitz ziert. Der Drehregler ist an den Kanten abgeflacht, um das Verletzungsrisiko zu minimieren und die Griffflächen sind etwas angeraut, um den nötigen Grip zu haben und die Lautstärke angenehm anpassen zu können.
Das grün leuchtende Vakuum-Fluoreszenz Display direkt über dem Laufwerkszugriff ist ebenfalls in die Front integriert und vermittelt den Look eines Verstärkerelements. Die Anzeige kann über die mitgelieferte Software angepasst werden, hierzu später mehr.
Das hinter einer extra Blende versteckte optische Laufwerk integriert sich sehr gut in das Design und stört es in keiner Weise.
Nützlich sind die vorhandenen Multimediaanschlüsse an der Front des Antec Fusion. Mit den USB Anschlüssen kann man Flashlaufwerke anschließen, über den Firewire-Port findet das gerade gedrehte Familienvideo seinen Weg auf den Fernseher, und über die Kopfhörer und Mikrofonanschlüsse nimmt die Voice-over-IP Telefonie Einzug ins Wohnzimmer.
Das Einzige, was das Silber-Schwarz-Weiße Design des Fusion unterbricht sind die durch rosa und grün codierten Audioanschlüsse, denn außer dem anmutig wirkenden Antec-Schriftzug fehlt es komplett an Beschriftungen oder Piktogrammen, denn diese werden bei solch einer aufgeräumten Front nicht gebraucht.
Sieht man sich die übrigen äußeren Aspekte an, fällt sofort das Bemühen um ein Kühlkonzept auf. Lüftungslöcher auf der oberen und linken Seite, sowie 2 große Lüfter an der Rechten sorgen für eine gute Kühlung des Gehäuses. Dabei sind diese Lüftungslöcher auch nicht unansehnlich, sie fallen kaum auf und qualifizieren sich so für den Wohnzimmerbetrieb. An der Unterseite des Gehäuses findet man viele Lufteinlässe, vor allem in der Gegend der Festplatten, wo auch die Gummipuffer zur schwingungsfreien Lagerung zu finden sind. Dazu später mehr.
Die Füße des Gehäuses sind etwas besonderes, denn es gibt zwei verschiedene Arten. Die vorne zu sehenden Füße sehen hauptsächlich gut aus und weisen eine dünne gummierte Standfläche auf, welche das Gehäuse moderat weich lagern. Die hinteren beiden Füße sind komplett aus Gummi gefertigt und lagern das Fusion noch besser und Geräuschärmer, denn so wird der Körperschall nicht auf die meist wie ein Resonanzkörper wirkenden Hifi-Möbel übertragen.
Die Rückseite des Gehäuses ist recht unspektakulär, das Netzteil und 4 Erweiterungsplätze sind neben einem Feld mit Lüftungslöchern und der Mainboardblendenfassung zu erkennen. Schon hier wird klar: Ein normales Mainboard im ATX Faktor wird hier nicht eingebaut.
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