Der
Schaltplan |
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| Abkürzung |
Bauelement |
Wert |
| R 1 |
Metallschicht - Widerstand (METALL 15,0) |
15 Ohm |
| R 2 |
Metallschicht - Widerstand (METALL 47,0) |
47 Ohm |
| C 1 |
Tantal - Kondensator (TANTAL 4,7/16) |
4,7µF @ 16 V |
| C 2 |
Keramik - Kondensator (KERKO 100N) |
100 nF @ 16 V |
| D 1 |
Superhelle Leuchtdiode (SLH 56 BL) |
% |
| TFDS 4500 |
Infrarot Transceiver (TFDS 4500) |
% |
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Zuerst werden die
beiden äußeren, dicken Pfostenpins mit
einer feinen Elektronik Zange leicht zur Seite gedrückt, bis
beide Pins in die Löcher der Platine rutschen. Die Pins sollten
auf der Kontaktseite der Lochrasterplatine genau die Kupferaugen
berühren. Nun nehmt ihr euren Lötkolben zur Hand und erwärmt
mit diesem die jeweiligen Lötaugen. Danach wird vorsichtig
Lötzinn dazu gegeben. Das Lot sollte sich automatisch gleichmäßig
und glänzend auf dem Lötauge verteilen. Achtet darauf
dass der Lötkolben nicht länger als 3 Sekunden auf der
zu lötenden Stelle verbleibt, da sich sonst unter ungünstigen
Umständen das Lötauge von der Platine ablösen kann.
Nun ist das Hauptelement installiert. An diesem könnt ihr euch
nun orientieren, wenn die Schaltung weiter mit Hilfe unseres Schaltplans
aufgebaut wird. Nun wird z.B. der Kondensator C 1 auf die Platine
gelötet. Parallel dazu empfehle ich euch grundsätzlich
Lötbrücken zu legen. Die erste könnt ihr bereits
auf dem Bild betrachten. Sie dient dazu eine Verbindung unter dem
TFDS 4500 vorbei zu führen. Das Lötbrückenlegen
hilft nämlich ungemein, die sonst schwer erreichbaren vorderen
Pins mit dem Rest der Platine zu verbinden.
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Nun werden immer Stück für Stück alle weiteren Bauelemente
gelötet. Ich setze mir beim Löten immer das Ziel, als Endergebnis
so wenig Platz wie möglich zu verbrauchen. Damit auch euch das
gelingt, empfehle ich vor dem Bauteil „setzen“ lieber
3 mal nachzudenken, wie es denn vom Schaltplan her am günstigsten
wäre das Bauteil auf die Platine zu setzen. Allgemein gilt: Bauteile
die eine zentrale Rolle spielen, sprich als Knotenpunkt dienen, sollten
auch auf der Platine einen zentralen Platz einnehmen.
Wenn alle Widerstände und Kondensatoren korrekt verbaut und
verbunden worden sind, gilt es, die optionalen Features wie z.B.
die LED Status Überwachung einzubauen. Ich habe in meinem Fall
die LED gleich mit auf die Platine gelötet. Ihr könnt
diese natürlich auch extern per Litze verbinden. Wenn ihr auch
diesen Arbeitsschritt erfolgreich abgeschlossen habt, könnt
ihr schon die eigentlichen Verbindungskabel wie z.B. das IR Ein
– und Ausgangssignal, VCC und Masse mit der Platine verbinden.
Die andere Seite des Kabels bleibt erstmal noch frei.
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Überprüft an dieser Stelle noch mal alle
Verbindungen auf der Platine. Alles muss genauso verbunden werden,
wie es auf dem Schaltplan eingezeichnet wurde. Solltet ihr vorhaben,
das optionale Plexigehäuse zu bauen, so ist es nun empfehlenswert
die Platine mit einem Dremel oder ähnlichem aus der großen
Hauptplatine zu trennen. Bedenkt: Lasst noch Platz
für die späteren Bohrungen um die Platine anschrauben
zu können. Nachdem ihr die Platine ausgesägt habt, werden
mit einer Mini Bohrmaschine vorsichtig 2 parallele Löcher gebohrt.
Beim Bohren ist extreme Vorsicht geboten, da das Hartpapier mit
welchem die Platine hergestellt worden ist, leicht abbrechen kann.
Wenn ihr damit fertig seid, sollte es ungefähr so wie auf dem
Bild aussehen.
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Anschluß
an den Rechner |
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Nun machen
wir uns Gedanken, wie wir unser IR Interface korrekt mit dem Mainboard
verbinden. Bei guten Boards, wie z.B. dem ASUS A7V333 Deluxe, liegt die genaue
Pin Belegung des IR Blocks auf dem Board im Handbuch vor. Bei meinem
Beispiel – Board bietet ASUS folgende Skizze (Großansicht) an. Je nach dem
wie euer Board Hersteller die Pin Belegung vorgesehen hat, muss der Stecker entsprechend bestückt werden. Dazu verwendet ihr einen
der Crimpkontakte und lötet das andere Ende des Kabels an die
vorgesehene Stelle. Dieser Vorgang wird viermal wiederholt. Nun
werden alle Crimpkontakte der Skizze entsprechend in den Stecker
gesteckt. Dabei muss es jeweils leise „Klipps“ machen.
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Entscheidend sind folgende Kanäle:- IR RTX (Empfangskanal)
- IR TXR (Sendekanal)
- 5V+ (VCC)
- GND (Masse)
Es gibt es zwei scheinbare gleiche Anschlussmöglichkeiten bzw.
Übertragungsmodi: Die erstere wird meistens als „CIR“,
die zweite als „SIR“ bezeichnet. Unsere Platine ist
ausschließlich zum „SIR“ Übertragungsmodus
kompatibel. Das ASUS Board unterstützt übrigens beide
Modi.
Noch ein Tipp: Bei meinem Board wird nur der obere Teil der Pfostenleiste
benötigt, da dort alle wichtigen Pins vorhanden sind. Deswegen
kann man mit einem Seitenschneider die unteren Kontakte am Board
abknipsen, damit der Stecker nun problemlos passt. Nicht
benötigte Kanäle sind z.B. IRAX, CIRRX, CIR +5V.
Vergewissert euch, dass der 2. Kontakt von links auch in eurem Stecker
unbelegt ist (wie beim Board).
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Wenn ihr nun noch mal alles auf
Korrektheit überprüft habt, könnt ihr euren PC mit
dem IR Interface verbinden.
Extrem wichtig 
Beim Start die eine Hand am NT ON/OFF Switch und die andere am TFDS
4500. Es passiert im Normalfall nämlich folgendes: Die Status
LED leuchtet mit maximaler Leuchtintensität während der
TFDS 4500 parallel dazu extrem heiß wird, bis er letztendlich
durchschmort. Solltet ihr so etwas wenige Sekunden nach dem Start
feststellen, so ist dies überhaupt kein Problem. Das einzige
was ihr sofort machen müsst, ist den PC so schnell es geht
vom Netz zu trennen. Entfernt auch den IR Port vom Board. Danach
schaltet ihr den PC wieder an und geht ihr in euer BIOS. Der Grund
ist nämlich ganz einfach erklärt: Wenn so etwas passiert
ist der Übertragungsmodus zum TFDS falsch eingestellt. Die
Folge ist eine Fehlinterpretation des ICs die auf kurz oder lang
die Zerstörung des selbigen nach sich zieht. Auf dem Bild seht
ihr einen Screenshot der richtigen Einstellung. Ein „Overheat“
Effekt tritt meiner Erfahrung nach bei der Wahl „Smart Card
Reader“ auf. Wenn ihr also die richtige Einstellung gewählt
habt, könnt ihr die Einstellungen speichern und das IR Interface
wieder mit eurem Board verbinden. Nun sollte die LED konstant aus
sein und erst wenn ihr in der Nähe eures Windows Logon - Screens
seid, anfangen in definierten Abständen kurz zu blinken. Sollte
gar nichts passieren, so ist dies auch kein Problem, weil meistens
die IR Treiber noch nicht aktiv sind.
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