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Externe Infrarot Schnittstelle - Seite 2
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External IrDA Interface

Der Schaltplan

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Abkürzung Bauelement Wert
R 1
Metallschicht - Widerstand (METALL 15,0)
15 Ohm
R 2
Metallschicht - Widerstand (METALL 47,0)
47 Ohm
C 1
Tantal - Kondensator (TANTAL 4,7/16)
4,7µF @ 16 V
C 2
Keramik - Kondensator (KERKO 100N)
100 nF @ 16 V
D 1
Superhelle Leuchtdiode (SLH 56 BL)
%
TFDS 4500
Infrarot Transceiver (TFDS 4500)
%

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Zuerst werden die beiden äußeren, dicken Pfostenpins mit einer feinen Elektronik Zange leicht zur Seite gedrückt, bis beide Pins in die Löcher der Platine rutschen. Die Pins sollten auf der Kontaktseite der Lochrasterplatine genau die Kupferaugen berühren. Nun nehmt ihr euren Lötkolben zur Hand und erwärmt mit diesem die jeweiligen Lötaugen. Danach wird vorsichtig Lötzinn dazu gegeben. Das Lot sollte sich automatisch gleichmäßig und glänzend auf dem Lötauge verteilen. Achtet darauf dass der Lötkolben nicht länger als 3 Sekunden auf der zu lötenden Stelle verbleibt, da sich sonst unter ungünstigen Umständen das Lötauge von der Platine ablösen kann. Nun ist das Hauptelement installiert. An diesem könnt ihr euch nun orientieren, wenn die Schaltung weiter mit Hilfe unseres Schaltplans aufgebaut wird. Nun wird z.B. der Kondensator C 1 auf die Platine gelötet. Parallel dazu empfehle ich euch grundsätzlich Lötbrücken zu legen. Die erste könnt ihr bereits auf dem Bild betrachten. Sie dient dazu eine Verbindung unter dem TFDS 4500 vorbei zu führen. Das Lötbrückenlegen hilft nämlich ungemein, die sonst schwer erreichbaren vorderen Pins mit dem Rest der Platine zu verbinden.

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Nun werden immer Stück für Stück alle weiteren Bauelemente gelötet. Ich setze mir beim Löten immer das Ziel, als Endergebnis so wenig Platz wie möglich zu verbrauchen. Damit auch euch das gelingt, empfehle ich vor dem Bauteil „setzen“ lieber 3 mal nachzudenken, wie es denn vom Schaltplan her am günstigsten wäre das Bauteil auf die Platine zu setzen. Allgemein gilt: Bauteile die eine zentrale Rolle spielen, sprich als Knotenpunkt dienen, sollten auch auf der Platine einen zentralen Platz einnehmen.
Wenn alle Widerstände und Kondensatoren korrekt verbaut und verbunden worden sind, gilt es, die optionalen Features wie z.B. die LED Status Überwachung einzubauen. Ich habe in meinem Fall die LED gleich mit auf die Platine gelötet. Ihr könnt diese natürlich auch extern per Litze verbinden. Wenn ihr auch diesen Arbeitsschritt erfolgreich abgeschlossen habt, könnt ihr schon die eigentlichen Verbindungskabel wie z.B. das IR Ein – und Ausgangssignal, VCC und Masse mit der Platine verbinden. Die andere Seite des Kabels bleibt erstmal noch frei.

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Überprüft an dieser Stelle noch mal alle Verbindungen auf der Platine. Alles muss genauso verbunden werden, wie es auf dem Schaltplan eingezeichnet wurde. Solltet ihr vorhaben, das optionale Plexigehäuse zu bauen, so ist es nun empfehlenswert die Platine mit einem Dremel oder ähnlichem aus der großen Hauptplatine zu trennen. Bedenkt: Lasst noch Platz für die späteren Bohrungen um die Platine anschrauben zu können. Nachdem ihr die Platine ausgesägt habt, werden mit einer Mini Bohrmaschine vorsichtig 2 parallele Löcher gebohrt. Beim Bohren ist extreme Vorsicht geboten, da das Hartpapier mit welchem die Platine hergestellt worden ist, leicht abbrechen kann. Wenn ihr damit fertig seid, sollte es ungefähr so wie auf dem Bild aussehen.

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Anschluß an den Rechner

Klick für Pinbelegung!

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Nun machen wir uns Gedanken, wie wir unser IR Interface korrekt mit dem Mainboard verbinden. Bei guten Boards, wie z.B. dem ASUS A7V333 Deluxe, liegt die genaue Pin Belegung des IR Blocks auf dem Board im Handbuch vor. Bei meinem Beispiel – Board bietet ASUS folgende Skizze (Großansicht) an. Je nach dem wie euer Board Hersteller die Pin Belegung vorgesehen hat, muss der Stecker entsprechend bestückt werden. Dazu verwendet ihr einen der Crimpkontakte und lötet das andere Ende des Kabels an die vorgesehene Stelle. Dieser Vorgang wird viermal wiederholt. Nun werden alle Crimpkontakte der Skizze entsprechend in den Stecker gesteckt. Dabei muss es jeweils leise „Klipps“ machen.

Entscheidend sind folgende Kanäle:

  • IR RTX (Empfangskanal)
  • IR TXR (Sendekanal)
  • 5V+ (VCC)
  • GND (Masse)

Es gibt es zwei scheinbare gleiche Anschlussmöglichkeiten bzw. Übertragungsmodi: Die erstere wird meistens als „CIR“, die zweite als „SIR“ bezeichnet. Unsere Platine ist ausschließlich zum „SIR“ Übertragungsmodus kompatibel. Das ASUS Board unterstützt übrigens beide Modi.

Noch ein Tipp: Bei meinem Board wird nur der obere Teil der Pfostenleiste benötigt, da dort alle wichtigen Pins vorhanden sind. Deswegen kann man mit einem Seitenschneider die unteren Kontakte am Board abknipsen, damit der Stecker nun problemlos passt. Nicht benötigte Kanäle sind z.B. IRAX, CIRRX, CIR +5V. Vergewissert euch, dass der 2. Kontakt von links auch in eurem Stecker unbelegt ist (wie beim Board).

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Wenn ihr nun noch mal alles auf Korrektheit überprüft habt, könnt ihr euren PC mit dem IR Interface verbinden.

Extrem wichtig

Beim Start die eine Hand am NT ON/OFF Switch und die andere am TFDS 4500. Es passiert im Normalfall nämlich folgendes: Die Status LED leuchtet mit maximaler Leuchtintensität während der TFDS 4500 parallel dazu extrem heiß wird, bis er letztendlich durchschmort. Solltet ihr so etwas wenige Sekunden nach dem Start feststellen, so ist dies überhaupt kein Problem. Das einzige was ihr sofort machen müsst, ist den PC so schnell es geht vom Netz zu trennen. Entfernt auch den IR Port vom Board. Danach schaltet ihr den PC wieder an und geht ihr in euer BIOS. Der Grund ist nämlich ganz einfach erklärt: Wenn so etwas passiert ist der Übertragungsmodus zum TFDS falsch eingestellt. Die Folge ist eine Fehlinterpretation des ICs die auf kurz oder lang die Zerstörung des selbigen nach sich zieht. Auf dem Bild seht ihr einen Screenshot der richtigen Einstellung. Ein „Overheat“ Effekt tritt meiner Erfahrung nach bei der Wahl „Smart Card Reader“ auf. Wenn ihr also die richtige Einstellung gewählt habt, könnt ihr die Einstellungen speichern und das IR Interface wieder mit eurem Board verbinden. Nun sollte die LED konstant aus sein und erst wenn ihr in der Nähe eures Windows Logon - Screens seid, anfangen in definierten Abständen kurz zu blinken. Sollte gar nichts passieren, so ist dies auch kein Problem, weil meistens die IR Treiber noch nicht aktiv sind.